Sozialamt Sachsen

Sozialamt Pockau-Lengefeld

Diese Seite bündelt, was für Pockau-Lengefeld zur Zuständigkeit in der Sozialhilfe gilt. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall, hilft aber dabei, mit der richtigen Frage an der richtigen Stelle anzukommen.

Kurze Antwort

Zuständig für Pockau-Lengefeld ist die Sozialverwaltung des Landkreis Erzgebirgskreis. Anträge nach dem SGB XII werden dort entschieden.

  • Einwohner7.349
  • Statuskreisangehörig
  • KreisLandkreis Erzgebirgskreis
  • BundeslandSachsen

Zuständigkeit auf einen Blick

Für Sozialhilfeleistungen in Pockau-Lengefeld ist nicht die Stadtverwaltung selbst, sondern der Landkreis Erzgebirgskreis zuständig. Die Kreisverwaltung führt das Sozialamt oder Amt für Soziales.

Pockau-Lengefeld hat rund 7.349 Einwohner. Für die meisten Leistungen führt der Weg deshalb aus der Gemeinde heraus. Mit rund 326.896 Einwohnern im gesamten Kreisgebiet ist die Sozialverwaltung entsprechend dimensioniert.

Die Aufgabenteilung in Sachsen sieht Landkreise und kreisfreie Städte als örtliche und Kommunaler Sozialverband Sachsen (KSV Sachsen) als überörtlichen Träger vor. Diese Trennung entscheidet, wohin ein Antrag aus Pockau-Lengefeld am Ende geht. Der KSV Sachsen ist überörtlicher Träger der Sozialhilfe und zuständig für die Eingliederungshilfe.

Offizielle Quellen

Offizielle Quelle

Verbindliche Auskünfte erteilt die Behörde selbst. Die verlinkten Seiten werden nicht von uns betrieben.

Was das konkret bedeutet

Zur Einordnung die wichtigsten Ortsdaten von Pockau-Lengefeld:

  • Postleitzahl09509, 09514
  • Vorwahl037367
  • Kfz-KennzeichenERZ

Welche Leistungen es gibt

Je nach Lebenslage kommen unterschiedliche Kapitel des SGB XII in Betracht. Ein Überblick über die relevanten Leistungen:

So läuft der Antrag

Bevor der Antrag bei Landkreis Erzgebirgskreis landet, lohnt ein Termin bei einer unabhängigen Beratungsstelle. Wohlfahrts- und Sozialverbände kennen die örtliche Praxis und sortieren die Unterlagen vor.

Auch bei laufendem Verfahren besteht ein Anspruch auf Beratung nach §§ 14 und 15 SGB I. Eine falsche Auskunft kann später einen Herstellungsanspruch begründen.

Was die Regelsätze hergeben

Regelbedarfsstufen 2026 nach der Anlage zu § 28 SGB XII
StufeWerMonatlich
1Alleinstehende und Alleinerziehende in einer eigenen Wohnung563 Euro
2Erwachsene in Partnerschaft sowie Erwachsene in besonderen Wohnformen506 Euro
3Erwachsene unter 25 Jahren im Haushalt der Eltern und Erwachsene ohne eigenen Haushalt451 Euro
4Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren471 Euro
5Kinder von 6 bis unter 14 Jahren390 Euro
6Kinder von der Geburt bis unter 6 Jahren357 Euro

Unterkunft und Heizung kommen in angemessener Höhe hinzu, ebenso mögliche Mehrbedarfe. Die Beträge gelten unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Nachbarorte

Was oft gefragt wird

Brauche ich für den Antrag einen Termin?

Für die Fristwahrung nicht. Der Antrag kann schriftlich abgegeben oder eingeworfen werden. Für die Beratung ist in größeren Verwaltungen ein Termin üblich.

Muss ich Änderungen melden?

Ja, unverzüglich und am besten schriftlich. Nicht gemeldete Änderungen führen regelmäßig zu Rückforderungen.

Wer zahlt die Heimkosten, wenn die Rente nicht reicht?

Dann kommt die Hilfe zur Pflege nach dem Siebten Kapitel SGB XII in Betracht. Zuständig ist Landkreis Erzgebirgskreis, in einzelnen Ländern der überörtliche Träger.

Was passiert, wenn mein Antrag abgelehnt wird?

Gegen den Bescheid ist innerhalb eines Monats Widerspruch möglich. Er ist kostenfrei und kann zunächst ohne Begründung eingelegt werden.

Werden meine Kinder zur Kasse gebeten?

Erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro je Kind prüft das Amt Unterhaltsansprüche. Unterhalb dieser Grenze findet kein Rückgriff statt.